Nachdem ich mich in letzter Zeit viel mit Röhrenvorstufen auseinandergesetzt habe, wurde mir erst jetzt das wahre Potential der Hepos-Vorstufe bewusst.
Meine damaliger Hepos wurde aufgrund von vielen verschiedenen Versuchen geschlachtet und steht somit für aktuelle Vergleiche nicht mehr zur Verfügung. Und da ich dafür aber schon lange keine Platinen mehr hatte, musste was neues her. Die jetzige Platine ist mit 10x10cm etwas kompakter ausgefallen.

Schon bei den ersten Versuchen mit der Platine hat sich gezeigt, dass man die Vorstufe schön an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Das ist natürlich mit etwas Basteln und Ausprobieren verbunden. Aber in meinen Augen ist es gerade das, was bei dem Hobby Spaß macht.

Die Inbetriebnahme gestaltet sich äußerst unspektakulär. Hat man alle Spannungen kontrolliert und den Arbeitspunkt korrekt eingestellt, kann man auch schon Musik hören. Und das mach richtig viel Laune. Zusammen mit meinen BJT-F5 gibt es ein tolles Gespann ab.

Im Vergleich mit anderen Röhrenvorverstärker gefällt mir die etwas schlechtere PSRR nicht so sehr. Sprich man braucht eine möglichst saubere Versorgungsspannung und sollte in diesem Zusammenhang über den Einsatz einer Drosselspule im Netzteil nachdenken.

Bei mir haben die Geräte ja immer eine geringe Halbwertzeit. Ständig gibt es Neues zu entdecken und auszuprobieren. Ich bin mir aber sicher, dass ich den Hepos nicht mehr so weit weg stellen werde und er sicherlich öfters zum Einsatz kommen wird.

 

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