Bei Nova handelt es sich um eine Lateral-Mosfet Endstufe. Die Topologie erinnert sehr stark an die F5, ist in vielen Details dann aber doch wieder anders. Von Class-AB bis Class-A bietet die Schaltung viel Raum zum Spielen und Ausprobieren.

Zum ersten Mal habe bei diesem Projekt Schaltnetzteile zur Stromversorgung eingesetzt. Das funktioniert erstaunlich gut und ohne jegliche Neben- oder Störgeräusche. Allerdings sind die Teile auch etwas gewöhnungsbedürftig. Beim üblichen Trafo ist die Betriebsspannung ja generell sofort nach dem Einschalten da und die Endstufe spielt sofort los. Die Schaltnetzteile prüfen da zuerst den sicheren Betriebszustand, bevor sie die Spannung frei geben. Das ergibt eine kleine Verzögerung von ein bis zwei Sekunden, bis sich was tut. Aber daran kann man sich sicherlich gewöhnen, zumal die positiven Seiten auch nicht ohne sind. Die Schaltnetzteile sind sehr Laststabil und der Überlastschutz sorgt für Sicherheit.

Klanglich spielt Nova auf ganz hohem Niveau. Am meisten hat mich das Auflösevermögen der Endstufe überzeugt. Gerade der Hochtonbereich ist sehr gut durchhörbar ohne dabei je ins nervige zu gleiten. Meiner Meinung nach ist die Schaltung ein ganz großer Wurf. Aber die eigenen Kinder sind ja bekanntlich immer die Schönsten…

Als kleines Highlight möchte ich vier mal zwei Nova-Platinen an meine „hifi-electronics“-Newsletter-Abonnenten verlosen (der Rechtsweg ist ausgeschlossen).
Also, wenn noch nicht geschehen, schnell oben rechts eintragen. Die Gewinner werde ich in zwei Wochen per Email informieren.

 

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